Wenn Sie das Gästehaus L'Etoile durch das Eingangstor verlassen, biegen Sie links ab in Richtung der Fußgängerbrücke über den Allier und fahren zur Rückseite der Kirche. Fahren Sie die kleine Straße zwischen dem Stadion und dem Friedhof hinauf, überqueren Sie die D906 und folgen Sie dem Weg hinunter zur alten Straße. Biegen Sie rechts ab und folgen Sie dieser ruhigen Landstraße 5 km lang. Biegen Sie links ab, halten Sie sich nach 250 m links und fahren Sie auf dieser kleinen Straße bergauf bis zum Scheitelpunkt. Fahren Sie dann auf der D151 hinunter ins Tal der Borne, ganz in die Nähe des Weilers Alzons. Folgen Sie anschließend der kleinen Straße hinauf bis zum Kreisverkehr von Pradillou. Biegen Sie links ab in Richtung La Bastide. Überqueren Sie die Brücke über den Allier und biegen Sie direkt danach links ab, um zurück ins L'Etoile zu gelangen.
Entfernung: 20,5 km.
Maximale Höhe: 1086 m.
Minimale Höhe: 753 m.
Kumulierter Höhenunterschied: 682 m.
IGN-Karten: La Bastide-Puylaurent (2738E), Largentière la Bastide-Puylaurent Vivarais Cévenol (2838OT).
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Das Dorf Alzons und das Tal der Borne: Ein Naturschatz in der Lozère
Alzons liegt an der westlichen Flanke des Tals der Borne und ist ein typischer Weiler inmitten herrlicher Natur mit spektakulären Ausblicken. Das klare Wasser der Borne schlängelt sich durch zerklüftete Granitlandschaften und tiefe, grüne Wälder. Dieser Gebirgsfluss bietet viele idyllische, ruhige Stellen, an denen man sich an heißen Sommertagen wunderbar abkühlen und baden kann. Die umliegenden, teils jahrhundertealten Kastanienwälder bringen besonders hochwertige Kastanien hervor, und ihre Blüten liefern den Bienen den Nektar für einen außergewöhnlichen Honig.
Der Kastanienanbau hat in vielen Regionen Frankreichs eine lange Tradition, insbesondere in der Lozère, in der Ardèche und den Cevennen. Die Kastanienbäume blühen im Frühsommer. Da sich männliche und weibliche Blüten am selben Baum befinden, erfordert eine erfolgreiche Bestäubung – die in der Regel durch Wind und Insekten erfolgt – besondere klimatische Bedingungen. Die Kastanienernte beginnt meist im Oktober. Die Früchte werden von Hand oder mit Spezialwerkzeugen aufgesammelt, sobald sie auf den Boden fallen. Nach der Ernte können die Kastanien getrocknet, geröstet oder zu Mehl, Kastanienpüree oder köstlicher Maronencreme verarbeitet werden. Produkte aus Edelkastanien werden wegen ihres einzigartigen Geschmacks und ihres hohen Nährwerts sehr geschätzt.
Kastanienhonig ist für seinen kräftigen Geschmack und seine zahlreichen positiven Eigenschaften bekannt. Er wird aus dem Nektar der Kastanienblüten gewonnen, vor allem in Regionen, in denen diese Bäume traditionell reichlich vorhanden sind. Kastanienhonig hat eine dunkle, fast bernsteinfarbene Tönung, oft mit einem leicht rötlichen Schimmer. Sein Geschmack ist intensiv, holzig und oft von einer leichten, angenehmen Bitternote geprägt, die ihn deutlich von anderen, süßeren Honigsorten unterscheidet. Er hinterlässt einen lang anhaltenden Geschmack auf dem Gaumen. Seine Textur ist zunächst flüssig, kann aber mit der Zeit leicht kristallisieren. Kastanienhonig ist reich an wichtigen Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen und gilt als hervorragende Quelle für Antioxidantien. Da er auch für seine antiseptischen und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt wird, wird er gerne zur natürlichen Linderung von Halsschmerzen oder zur Unterstützung der Verdauung verwendet. Kulinarisch ist er die ideale Begleitung zu kräftigen Käsesorten wie Roquefort oder Bleu d'Auvergne.